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LTE geht, 5G kommt. Das kommt 2020 mit dem neuen Internet of Things (IoT) auf den Menschen zu.

Was leistet 5G technisch und wie wird es um unsere Gesundheit stehen beim der Internet der Dinge (IdD)?

5G bringt bis zu 10 Gbit/s highspeed Internet und setzt neue Maßstäbe in zahlreicher Hinsicht. LTE schafft maximal 300 Mbit/s!

Die Leistungsklassen der neuen Mobilfunktechnologie 5G beeindrucken definitiv auf voller Länge. Wie schon im Video weiter oben beschreiben wird sich 5G deutlich vom aktuellen 4G unterscheiden, welches vor allem für massiv höhere Bandbreite – sprich mehr Datenmenge – entwickelt wurde. 5G wird hier nochmals nachlegen vor allem liegt jedoch der Datendurchsatz und die Netzstabilität im Fokus.

  • 10 Gbit/s (10.000 Mbit/s) schnell soll es werden
  • Reaktionszeit (Latenz) liegt bei ca. 3 Millisekunden

Vergleichen wir diese 5G Leistungswerte mit dem aktuellen 4G/LTE Standard so wird schnell deutlich von welchem technologischem Schub wir hierbei sprechen. So schafft LTE derzeit maximal eine Geschwindigkeit von 300 Mbit/s und die Latenzzeit liegt durchschnittlich bei 20 Millisekunden und damit 6fach höher.

Vielen Nutzern werden diese Zahlen im ersten Moment nicht viel sagen, doch anhand von Beispielen wird sehr schnell deutlich warum vor allem die Reaktionszeit derart entscheidend ist. Es geht schlußendlich um Reaktionen in Echtzeit und diese ist von höchster Priorität beim Internet der Dinge. Es wäre fatal würde das selbstfahrende Auto zu lange brauchen um den Bremsvorgang einzuleiten.

Wie kann ich mich wirksam mittels Abschirmungstechnik vor 5G schützen?

Wir haben rund um 5G auch einen Beitrag erstellt mit welche Möglichkeiten eine technischen Abschirmung der 5G Mobilfunkstrahlung gibt.

 

AR Augmented Reality – ein großes 5G Anwendungsthema

Augmented Reality, sprich diese erweitere Realität, zählt zu den sehr vielversprechenden Technologien und ein wachsender Bereich der zunehmend auf Livedaten setzt. Augmented Reality ist diese Technologie in welcher Daten auf dem Internet möglichst in Echtzeit als digitaler Layer über die reale Umgebung gelegt werden. Bekannt wurde diese Technologie vor allem durch das Spiel „Pokemon Go„. Allerdings ist ein Spiel noch keine professionelle Anwendung die den Menschen hilft, allerdings zeigt es die Möglichkeiten recht gut auf.

In professioneller Hinsicht finden wir in der Navigation ein sehr gutes Beispiel. Man stelle sich ein Navigationssystem im Auto vor, welches nicht wie bisher am kleinen Display den Weg vorzeigt, sondern die gesamte Windschutzscheibe als Cockpit einnimmt und dieses zusätzlich mit digitale Inhalten während der Fahrt befüllt und erweitert. Dies könnte neben dem klassischen „nächste Straße rechts oder in 200 Metern liegt das Ziel links“ auch die Anzeige von freien Parkplätzen, Restaurants, Wetterbericht oder weitere interessensbasierende Zusatzinformationen sein.

Augmented Reality als Navigationssystem von WayRay
Augmented Reality als Navigationssystem von WayRay (© WayRay)
Augmented Reality als Navigationssystem von WayRay
Augmented Reality als Navigationssystem von WayRay (© WayRay)

 

Mobiles VR – Virtual Reality benötigt zwingend 5G

Sobald VR Brillen die Marktreife geschafft haben, wird sich damit ein ganz unglaubliches Feld neuer technischer Möglichkeiten bieten. Natürlich wird die Unterhaltungsindustrie hierbei ein sehr starkes Zugpferd sein und hier ganz vorne dabei die Sexindustrie mit ergänzenden technisches Gadgets zur VR Brille. Doch die virtuelle Realität kann noch viel mehr und an vieles davon denken wir jetzt noch gar nicht. Nur eines ist sehr eindeutig – die Datenmenge die hier übertragen werden muss ist gigantisch.

Hochauflösende Livestreams in 8K mit direkter Verbindung ins Internet. Mit VR wird das was Hollywood mit 3D versucht hat zur Realität. Der Mensch ist mitten drin im Geschehen da das digitale Signal den gesamten Raum abdeckt, egal ich hoch schaue, runter blicke, rechts bzw. links schwenke oder ganz mich ganz umdrehe. Der Mensch sitzt mitten im Geschehen, egal ob eine Bergbesteigung, Tour durch die Antarktis oder der Flug zum Mond ist. Wenn das Gehirn durch die empfangenden Signale sich mehr unterscheiden kann ob Realität oder Fiktion, dann wird die angesehene Achterbahnfahrt zur tatsächlich erlebten Achterbahnfahrt – Adrenalin und Schwindel inklusive.

 

Natürlich sind wir technologisch noch sehr weit davon entfernt doch mit 5G wird es zumindest von der Datenübertragung her erstmals real möglich VR beginnend mobil zu nutzen und zu erleben. Und wie schon gesagt, nicht nur als Unterhaltung. Gerade in professioneller und leider auch militärischer Hinsicht öffnet die VR völlig neue Möglichkeiten.

  • Der Architekt der zusammen mit den Kunden VR durch das geplante Haus laufen und damit real erleben kann. Fehlplanungen werden dadurch minimiert.
  • Der Herzchirurg bzw. Kardiologe der aus der Ferne eine lebensnotwendige Operation in New York durchführt mittels VR. Gesteuert in Berlin mit Brille und Handschuhen und ausgeführt vom Roboter in New York.
  • Die Reparatur der Bohrinsel in der Tiefe durch einen Roboter, gesteuert VR an der Oberfläche.
  • Psychotherapie mit deutlich höherer Wirkung da der Patient sich in seiner geliebten Umgebung befindet via VR.

VR mit der Option zur Kriegsführung mittels Drohnen

Gerade das Militär hat großes Interesse an dieser Technologie, kann der Pilot dadurch die Drohne so fliegen als würde dieser selbst darin Platz nehmen – vergleichbar mit einem Kampfflugzeug. Und natürlich ist es völlig unwichtig welche Gerätschaft damit gesteuert wird zu Wasser, zu Land oder in der Luft.

Die technischen Einsatzmöglichkeiten der virtuellen Realität sind enorm und die Auswirkungen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen noch gar nicht absehbar. Die aktuelle Generation Y und Generation Z ist erst ein kleiner Ausblick in Richtung Suchtpotential und Veränderung in der Kommunikation des Menschen durch die digitale Technologie.

Was nachfolgend als Spiel des schnellsten Piloten im Wettbewerb ausgeführt wird, kann mit etwas Phantasie auch als etwas ganz anderes geführt werden und völlig risikofrei für den „Spieler“.

 

IoT (Internet of Things) – das Internet der Dinge (IdD)

Auch wenn es falsch beschrieben ist geht es beim Internet der Dinge nicht um die einzelnen Geräte. Nein, IoT definiert mehr die Art der Kommunikation dieser Dinge untereinander und miteinander. Der Fokus beim „Internet of Things“ ist gerichtet auf Daten. Daten, Daten und nochmals Daten. Obwohl das mit den Dingen nicht unbedingt ganz falsch ist – Alltagsgegenstände sind über das Internet miteinander vernetzt und kommunizieren miteinander. Sowohl Mensch und Maschine wie auch Maschine mit Maschine sollen zukünftig Daten austauschen.

Der Hauptbegriff dabei bildet SMART. Smarte Systeme sind mit entsprechenden Schnittstellen ausgestattet via  RFID-Chips, Sensoren, Datenspeicher, usw. und damit kommunikationsfähig. Das zweite zentrale Wort hierbei ist WIRELESS, auch wenn gar nicht zwingend notwendig für eine Funktion, es ist nur eben viel einfacher und bequemer – gefühlt moderner. So schafft eine strukturierte Verkabelung auf Basis Netzwerkkabel CAT 5 bis CAT 7 oder Glasfaser (LWL) gleichermasen ein smartes Eigenheim (ganz ohne Elektrosmog zudem). Powerline als Verkabelungsalternative lassen wir hierbei ganz bewußt aus da diese Technologie jedes einzelne Stromkabel im Haus in eine Mobilfunkantenne mutiert inkl. Erdungsleiter bei neusten PLC-Technologie.

Die Anwendungsbereiche beim Internet der Dinge sind dabei unglaublich vielfältig. Man denke an das selbst fahrende und selbst einparkende Auto, dem Kühlschrank der von selbst Joghurt nachbestellt, das Haus/die Wohnung die sich via Smartphone steuern lässt (Licht, Fenster, Haustüre, Heizung), uvm.. Auch das Onlineshoppen und der Versandhandel wird sich hierdurch verändern. So wird die Paketzustellung immer öfter zur Herausforderung durch fehlende Parkplätze für den Paketfahrer, nicht anwesende Empfänger und generell der Fahrermangel. Die Kofferraumzustellung könnte nach dem aktuellen Testlauf flächendeckend ausgerollt werden. Hierbei wird der Kofferraum via App am Smartphone geöffnet und das Auto auch via App gefunden.

Die Technologie welche dem „Internet of Things“ nachfolgend soll nennt sich übrigens „Internet of Everything“. Damit wären dann erstmals ganz SMARTcities möglich – gesamthaft vernetzte Städte.

 

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Dietmar

Dietmar ist der Baubiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

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4 Kommentare

  1. Im Vergleich zu den gesundheitlichen Auswirkungen ist es nur ein Randtehema – aber welche Energie wir für alle 5g-Sender deutschlandweit gebraucht werden?

  2. Ich danke für diesen Artikel. Ich hätte mir noch gewünscht, dass – neben der Erklärung der technologischen Möglichkeiten – mögliche gesundheitliche Auswirkungen von 5G noch breiter und detaillierter aufgeführt werden. Ich denke da an die menschliche Haut, allergische Reaktionen mit erhöhten Histaminausschüttungen, Speicherung der EM-Schwingungen im Gewebe und den Organen. Mich stimmt es immer wieder traurig, wie wir es als Gesellschaft schaffen, sämtliche Schattenseiten der Technik auszublenden. Das ist m.E. eine Sackgasse.

    Vielen Dank für eure Aufklärung und Hilfestellungen.

    1. Hallo Björn. Natürlich wissen wir um die Gefahr für unsere Gesundheit und daher ist auch dieser Aspekt ein Teil unseres ersten Beitrages zu 5G. Auf die gesundheitlichen Aspekte von 5G im Detail (sofern bekannt) werden wir in weiteren Beiträgen eingehen. Wir behandeln ja grundsätzlich das Thema Elektrosmog HF und NF als Schwerpunkt, denn das Problem beginnt nicht erst mit 5G sondern ist schon längst vorhanden und deutlich sichtbar. Als Statikik und für uns in der Praxis jeden Tag bei der Arbeit mit Patienten und Interessenten.

      Dennoch ist es ein Ziel von uns kein reines bashing zu betreiben (was uns bekannte aufklärende Seiten überwiegend tun), sondern einen möglichst neutralen Standpunkt zu behalten, mit allen Vorteilen und Nachteilen einer neuen Technologie wie eben auch hier über 5G. Somit kann jeder Mensch für sich alleine entscheiden wie wichtig die eigene Gesundheit ist und danach entscheiden und handeln.

      Es ist nicht unsere Aufgabe Prophet zu sein und Menschen mit Druck wachzurütteln, das funktioniert nicht da wir hier von einem Suchtverhalten sprechen. Praktisch jeder Raucher und Alkoholiker verneint die eigene Sucht, es ist chancenlos durch diesen geistigen Filter der persönlichen Überzeugung durchzukommen. Diese Aufgabe übernimmt schlußendlich der Körper nach beeinträchtiger oder geopferter Gesundheit. Wer Information und Hilfe sucht erhält diese von uns bzw. leiten wir weiter an Professionisten oder Fachärzte. Und es ist auch die bittere Wahrheit das es manchmal zu spät ist und wir nicht mehr handeln können. Auch das ist unser Alltag und gehört akzeptiert, denn es war ja eine bewußte Entscheidung ursprünglich.

      Danke für den Kommentar. Weitere Beiträge werden folgen, auch zu 5G.

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