Strahlung & Umwelteinflüsse

Wenn der Kanaldeckel funkt – Kathrein Street Connect. Elektrosmog durch versteckte Antennen im Boden!

Seit Jahren explodiert der Verbrauch an Datenvolumen via Internet sprichwörtlich. Verdopplung der Datenmenge pro Jahr war ein Thema der Vergangenheit. Heute ist die gesamte Industrie rund um Internet und Mobilfunk gefordert um mit immer neuen Technikstandards den Hunger nach Daten jedes einzelnen Users zu stillen.

Vor allem moderne Streamingdienste am PC und TV sind dafür verantwortlich. Youtube, Vimeo und Co. und natürlich auch Videoservices wie Netflix oder Amazon Prime machen Video on Demand massentauglich, ist es für den einzelnen Nutzer damit nun endlich einfach möglich auf Knopfdruck das „Fernsehprogramm“ zu sehen was er möchte. Das diese Anwendung natürlich auch am mobilen Endgerät wie Tablet und Smartphone nicht halt machen, ist selbsterklärend. Am Smartphone sind es zusätzlich zum Datenverbrauch vor allem die Anzahl der permanenten Dauerverbindungen ins Internet welche die technische Anforderung an den Provider geben.

Pokemon Go bewegt(e) Massen und Super Mario Run kommt

Mit Pokemon Go hat es die VR, sprich die virtuelle Realität, nun auf die Displays der unzähligen smarten Displays geschafft. Millionen Menschen waren weltumspannend auf der Suche nach den „herzigen“ Monstern, die es zu fangen galt. Und diesen Dezember 2016 geht nun auch Super Mario Run an den Start und es kann nur vermutet werden das der Hypo munter weitergeht. Bewegungstherapeuten werden mit Sicherheit eine Freude damit haben, hat sich der Mensch wohl schon lange nicht mehr so viel bewegt doch was ist mit der ganzen Flut an Daten und der zwingend notwendigen Abdeckung aller Flächen mit Funknetzen um diesen massiven Anstieg an Senderverbindungen und Bandbreite zu realisieren?

Wundert es noch irgend jemanden das immer neue schnellere und leistungsfähigere Funkstandard zwingend notwendig werden um den Datenhunger zu stillen?

Smarthphone - Luxus mit Mehrwert im Alltag.
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Vor wenigen Jahren galten 3G Standards wie UMTS und HSDPA noch als schnell. Heute 3-5 Jahre später ist nur mehr LTE als die 4te Mobilfunkgeneration im Gespräch und das nächste Funklevel, das 5G Netz kündigt sich bereits an. Dies nennt sich dann LTE Advanced mit enormen Geschwindigkeiten in den Gigabit Bereich. Im englischen Labor schafften Ingenieure bei Nutzung vom 5G Standard und unter kontrollieren Bedingungen sogar die unvorstellbare Bandbreite von 1 Terabit pro Sekunde. Dies sind Geschwindigkeiten die bei kabelverbundenen Leitungen nur mehr mittels LWL (Lichtwellenleiter, Glasfaser) zu schaffen ist.

Problemzone: Fussgängerzonen mit „schlechter“ Netzabdeckung

Wenn der einzelne Smartphone-Nutzer über Geschwindigkeitsprobleme klagt, dann muss der Provider reagieren. Und gerade im Hype rund um das VR-Spiel Pokemon Go kommen die bestehenden Mobilfunksender durchaus an technische Grenzen der flächigen Versorgung. Die zwangsläufige Folge daraus heisst „technologische Aufrüstung“ des bzw. jedes einzelnen Mobilfunksenders. Und trotz dieser Aufrüstung wird unter Umständen das erwünschte Ziel nicht erreicht. Meistens sind die Mobilfunkmasten auf den Dächern montiert und damit eine direkte Sichtverbindung zur viel tiefer liegenden Zone mit den ganzen Endverbrauchern, sprich der klassischen Fussgängerzone, nicht möglich. Zwar findet eine flächige Abdeckung durch Reflektionswirkung der Funkwelle statt, allerdings nur mit spürbarem Verlust an Leistungsfähigkeit der einzelnen Funkwelle dh. die Qualität des Funksignals wird reduziert und damit die Leistungsfähigkeit für den Datentransport.

Was also tun um dieses Problem zu lösen und dennoch den Datenhunger der einzelnen Person zu stillen. Dies ist wohl seit langem die große der Frage und es gibt nun eine Firma die eventuell nun eine massentaugliche Lösung dafür hat. Der klassische Kanaldeckel. Nun vielleicht nicht ganz der „klassische“ Gullideckel sondern mehr der assimilierte Kanaldeckel, der nun zum Mobilfunksender mutieren kann.

Kathrein Street Connect, der funkenden Kanaldeckel für die Innenstadt © Kathrein
Kathrein Street Connect, der funkenden Kanaldeckel für die Innenstadt © Kathrein

Wenn der Gullideckel zu funken beginnt…

Vom Ideenreichtum her gesehen, ist es einfach nur genial. Von der Thematik der damit weiterhin massiv ansteigenden Belastung an Dauer-Elektrosmog mehr das dramatische Gegenteil. In jedem Fall ist es eine Tatsache, das um dem Datenhunger gerecht zu werden und vor allem im Stadtbereich eine flächendeckende Datenkommunikation zu gewährleisten, suchen die Mobilfunkanbieter und Antennenhersteller nach neuen Übertragungsmöglichkeiten. Deshalb streben die Mobilfunkbetreiber an, diesen Engpass mit mehreren kleineren Funkzellen, so genannte Mikrozellen zu ergänzen.

Und dank einer Idee der Firma KATHREIN  wird es nun möglich neben den klassischen Sendern an Lichtmasten, Strassenlaternen, Werbelitfasssäulen nun auch Kanaldeckel als Antenne für die Mobilfunkversorgung zu nutzen. Ehrlich gesagt, als wir erstmals davon hörten war wir sprachlos und vermuteten zu Beginn einen humoristischen Beitrag. Doch weit gefehlt!

Die moderne Mikrozelle „Gullideckel“ hat eine Reichweite bis zu 300 m

Kathrein entwickelte eine in den Boden eingelassene Antenne, KATHREIN STREET CONNECT, die das bewerkstelligen kann. Der Kanaldeckel besteht aus einer Einheit mit vier Antennen, die nach dem Mimo-Prinzip funktionieren. Mimo steht für „Multiple Input Multiple Output“ und bezeichnet ein Verfahren für die gleichzeitige Nutzung mehrerer Sende- und Empfangsantennen. Eine besondere Herausforderung war, die Antenne mit ihrer Halterung so zu konstruieren, dass sie unempfindlich gegen die Vibrationen des alltäglichen Straßenverkehrs ist.

Untergebracht wird die Antenneneinheit (weiß) unter einem runden Kanaldeckel. Dieser besteht nicht aus Metall, sondern aus einem speziellen Kunststoff, der auch schwerste Lasten aushält. Metall- und schwarzer Plastikring dienen der mechanischen Befestigung in der Straßenoberfläche. Eingelassen wird das ganze unmittelbar in der Nähe eines vorhandenen Kabelschachtes. Die Technik der Basisstation, die darunter steckt,  stammt vom Netzausrüster Ericsson.

Strategisch gesehen, bietet der Gullideckel natürlich immense Vorteile:

  • Es kann der Kanaldeckel ausgesucht werden, der unterirdisch die kürzeste und beste Anbindung an das Stromnetz und Telefonnetz für die Datenübertragung hat. Auch nachträglich könnten in den Kanälen die Strom- und Signalkabel zu den Mobilfunkantennen problemlos verlegt werden.
  • Zum Aufstellen der Mobilfunkantenne muss kein Hausdach gefunden und mit dessen Eigentümern Verhandlungen über Mieten geführt werden.
  • Die meist klamme Stadtkasse als Betreiber des Kanalsystems ist ein dankbarer Partner.
  • Die Antennen als Kanaldeckel sind als solche nicht wahrnehmbar. Dem Anwohner ist gar nicht bewusst, dass vor seiner Haustüre oder in unmittelbarer Nachbarschaft eine Mobilfunkantenne in der Straße ihren Dienst tut.
  • Leidige Diskussionen mit Anrainern bezüglich Gesundheitsschädigung durch Mobilfunk wird durch Nichtwissen aus dem Weg gegangen.

 

Vom fehlenden Wissen um die gesundheitliche Problematik hochfrequenter Elektrosmog

Es ist schlußendlich dem Datenhunger der einzelnen Person zu verdanken, das sich die Mobilfunkindustrie immer neue noch kreativere Ideen überlegt, wie dieser Durst nach Daten gestillt werden kann. Vor allem das der Endkunde sehr gerne und tief in die Brieftasche greift um noch mehr Luxus und Trend am mobilen Endgerät zu haben. Stellt sich nur die Frage zu welchem Preis. Erst wird ein Vermögen für die neuste Smartphone (iPhone, Android, …) Generation ausgegeben und danach dann eventuell für die Behandlung des erkrankten Nervensystems beim Arzt und Psychiater. Die Zahlen der Gesundheitsstatistik rund um die Gesundheitskosten der Bevölkerung in Bezug auf Nervenerkrankungen der letzen 20 Jahre sprechen hierzu mehr als eine deutliche Sprache.

Ist ein direkter Zusammenhang medizinisch oder naturwissenschaftlich nachweisbar. Natürlich nicht, wo kämen wir da hin! Selbst die WHO äusserte sich nur mit einer vagen Warnungen „Es gibt Hinweise das…“. Zudem lehnt sich niemand bei dieser Thematik freiwillig weit aus dem Fenster. Zuviel Geld ist hier im Spiel und was solls, kein einziger Mobilfunkanbieter würde für teures Geld eine Mobilfunkstation aufbauen wenn kein Bedarf dafür da wäre. Die „Macht“ liegt schlußendlich wie eigentlich immer beim Konsumenten und zudem ist Gesundheit ja auch Privatsache. Oder? Es ist jedoch äußerst interessant das Ärztevereinigungen wie beispielsweise die Ärztekammer Wien vor der zu exzessiven Nutzung des Mobilfunks warnt.


Abschließend ein Kommentar von PROnatur24 – ein Gedankenanstoss!

Immer öfters dh. eigentlich täglich erhalten wir besorgte Anrufe von elektrosensiblen Menschen die unter den vielen WLAN’s aus der „bösen“ Nachbarschaft leiden. Und wenn wir dann zurückrufen, dann rufen wir natürlich eine Mobilfunknummer an und führen ein Beratungsgespräch über 30 Minuten und länger zum Thema Elektrosmog und der Gefahr von Funkstrahlung. Und auf die Frage warum die betreffende Person nicht auf ein schnurgebundes Telefon mit festem Telefonanschluss umsteigt und das Mobiltelefon nur in der Notwendigkeit unterwegs genutzt wird, wird urplötzlich die anfallende Grundgebühr von ein paar Euros pro Monat zum Thema. Da fragt man sich doch echt manchmal …

Cube's (Symbolfoto) mit mobilem Internet sind bequem und produzieren viel Elektrosmog ©Huawei
Cube’s (Symbolfoto) mit mobilem Internet sind bequem und produzieren viel Elektrosmog ©Huawei

An dieser Stelle ein deutlicher Hinweis an alle besorgen Mitmenschen. Das eigene WLAN zuhause und die vielen WLAN’s aus der Nachbarschaft sind auch in unseren Augen ein wichtiges Thema und sollten gerade in der Nacht deaktivieren werden um einen störungsfreien Schlaf zu gewährleisten. Doch beachten Sie bitte das diese WIFI-Netze vor allem ein Problem für Sie werden, weil Sie diese am Handy und PC angezeigt bekommen. Hier jagt nun wohl die Erkenntnis „Strahlung ist da“ das schlechte Gewissen um die persönliche Gesundheit und die der Familie. Das große Problem hierbei ist nur, das von allen Funkstandards das WLAN das mitunter kleinste Übel darstellt durch die relative geringe Reichtweite in geschlossenen Räumen.

Die in unseren Augen massiv höheren Belastungen erkennen Sie nicht am Display und deshalb sind diese dann kein Thema mehr? Nehmen Sie als Beispiel einen mobilen WLAN-Cube der LTE nur Anbindung an den Mobilfunksender nutzt. Das WLAN mit 802.11ac Standard und einer theoretischen Bandbreite von ein paar hundert Megabit ist durchaus leistungsfähig, jedoch nur für ein paar Räume weit und dieses WLAN sehen Sie am Schirm als Anzeige. Und wir empfehlen ausdrücklich dieses WLAN in der Nacht abzuschalten! Doch was ist mit dem LTE Signal, welches den Cube mit dem Mobilfunksender verbindet? Dieser Sender der den LTE Cube oder Router mit 20, 50, 100 oder mehr Mbit/s versorgt und das über mehrere Kilometer Reichweite und durch Hauswände durch? Diese permanent hochfrequent funkende und strahlende Datenverbindung wird nicht angezeigt, ist aber dennoch da und zwar massiv. Und es wird noch mehr – viel mehr.

Entscheiden Sie beim Internetzugang idealerweise immer für die kabelgebundene Variante – xDSL, CABLE oder neu LWL (FTTH). Hohe Bandbreiten und zuverlässige Stabilität sorgen für ungetrübten Spass im PC, Tablet und Co. Und vollkommen strahlungsfrei von hochfrequentem Elektrosmog (sofern das WLAN des Modems ausgeschalten ist).

Unwissenheit schützt vor Schaden nicht!

Umso früher Sie Ihr Schlafzimmer und Kinderzimmer geschirmt haben, um so besser für Sie und Ihre Familie. Der gesunde Schlaf ist einer der wesentlichen Pfeiler für ein Leben in Gesundheit. Dies jedoch auf eine WLAN-Anzeige am Computer oder Smartphone-Display zu reduzieren ist in unseren Augen maximal ein Anfang, mehr jedoch nicht. Wenn dann bitte richtig – Ihre Gesundheit ist es mehr als nur wert.

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LINK zum Thema

» Kathrein Street Connect

» Swisscom und Kathrein Street Connect

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» Geobiologische Untersuchung, der Basis jeglicher Abschirmung

» Typische Symptome bei geopathischen Belastungen

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Autorenkommentar / Review

Im ersten Moment klingt es nach einem Aprilscherz. Nur ist es eben nicht April und absolute Realität. Dieser Kanaldeckel von Kathrein ist mit 40 Tonnen belastbar, wasserdicht und eine leistungsfähige Mobilfunkantenne.

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Dietmar

Dietmar ist der Geobiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

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