Strahlung & Umwelteinflüsse

Mobiles Internet und was es NICHT ist!

Mobiles Internet und die aktuelle Marktentwicklung

Alleine in Österreich ist die Nutzung von mobilem Internet von 2009 auf 2010 um sagenhafte 78% gewachsen. Tendenz deutlich steigend, egal ob mittels Datenstick oder Smartphone (verwendet als Internetmodem).

Die bequemen und gewaltig großen Vorteile bei mobilem Internet ist die nicht vorhandene Wartezeit (nach dem Kauf sofort verfügbar) und die Installation kann einfacher nicht sein – einstecken, PIN eingeben und lossurfen. An die bekannten Probleme wie schlechte Netzverbindungen oder immense Schwankungen in der Bandbreite (die meisten surfen zur gleichen Zeit am Abend und Wochenende) wird im ersten Moment nicht gedacht.

Strahlungsstärke von mobilem Internet (µWatt/m²)
Strahlungsstärke von mobilem Internet (µWatt/m²)

PROnatur24 empfiehlt in jedem Fall bei Bedarf an Internet auf kabelgebundene Technologien wie xDSL, TV-Kabel oder LWL zu setzen, auch wenn die einmalige Realisierung deutlich länger dauert. Mobiles Internet ist zwar bequemer, jedoch wie der Name schon sagt, es geht um „Mobilität“ sprich „unterwegs“, doch in der Praxis steckt der Stick überwiegend an Computern die den Platz in Haus und Wohnung nicht wechseln.

Schattenseite bzw. Gefahren von mobilem Internet

Der 3G-Datenstick für mobiles Internet baut derzeit auf der Technologie UMTS bzw. HSDPA auf und ist damit zu 100% mit dem Mobiltelefon gleichzusetzen. Nur leider eben in gesteigerter Form durch die Art und Weise der Nutzung. Der in Kürze anstehende Wechsel auf LTE (4G) wird am damit verbunden Risiko für den Menschen mit Sicherheit nichts ändern.

Es zählt immer die Stärke der elektromagnetischen, geplusten, hochfrequenten Mikrowellen(be)strahlung welche mit der Nutzung des Datensticks oder Smartphones einhergeht. Die höchste Strahlungsstärke wirkt auf kurze Distanz zum Sendegerät (bis 1 Meter Abstand) und nimmt dann messbar ab. Bis zu 30 µWatt/m² wären für unsere Körperzellen kein Problem, doch hier sprechen wir von Multiplikatoren mit Faktor 20 und mehr.

Und genau hier beginnt das Problem mit dem „kleinen“ Unterschied zum Handy bzw. Smartphone. Das Mobiltelefon ist oftmals lange im Standby und sendet in dieser Zeit rein Prüf-/Anmeldesignale zum Sendemasten mit quasi „ich bin erreichbar“. Bei mobilem Internet ist dies deutlich anders, gibt es hierbei praktisch nur Spitzenwerte durch die Art und Weise der Nutzung. Wir verbinden uns mit dem Mobilfunksender nur dann wenn wir das Internet nutzen wollen, danach loggen wir üblicherweise aus. Dabei befindet sich der Datenstick für gewöhnlich rechts oder links neben uns und im Abstand von 20-40 cm zum eigenen Körper und unter voller Leistung.

Nutzung von mobilem Internet 2010
Nutzung von mobilem Internet 2010

Empfehlung von PROnatur24

Mobiles Internet mit Datenstick ist eine tolle Sache, dafür ein klares JA – bei richtiger Anwendung versteht sich!

Verwendung nur wenn unterwegs, nur wenn notwendig und niemals innerhalb vom „Metallkäfig Auto (Faradayscher Käfig)“. Zudem gilt: Nur so kurz wie möglich! Für zuhause liegt die klare Priorität auf kabelgebundenen Technologien (xDSL, TV-Kabel oder LWL) und falls auf W-LAN nicht verzichtet werden kann, dann sollte dieses in der Nacht abgeschaltet werden (Router-/Modemkonfiguration oder Netzschalter) für einen erholsamen und regenerativen Schlaf. Generell sollte mobiles Internet sowieso nur ein bequemer Zusatz sein, nicht mehr.


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» Mehr Information zur Hochfrequenz

 

Eine recht interessante Dokumentation zum Thema vom NDR:

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Review Übersicht

Viele nutzen mobiles Internet als stationäres Internet, obwohl hier kabelgebunden viel besser wäre.

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Dietmar

Dietmar ist der Geobiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

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