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WIDERSTAND GEGEN INTELLIGENTE STROMZÄHLER. Wichtige Ergänzungen zu unserem Smartmeter Interview mit dem ORF Vorarlberg.

Ergänzung wichtiger fehlender Teile des Interviews mit Dietmar Hohn, wie kam es zum Interview und Infos zur Intitiative STOP Smartmeter auf www.stop-smartmeter.at. (Bildnachweis: ©ORF Vorarlberg)

Von der angeblichen Pflicht zum Smartmeter laut EU-Verordnung, die jedoch als EU-Richtlinie eigentlich keine ist!

Dies ist ein sehr gutes Beispiel wie vielseitig Fakten ausgelegt und interpretiert werden können. Fakt ist, es gibt seitens der EU keine solche Verordnung – oder sagen wir besser, keine verbindliche Verordnung. Was es gibt ist eine Richtlinie der EU und diese ist als Empfehlung der EU zu sehen, ohne jegliche Verpflichtung. Die Entscheidung zum Smart Meter überlässt Brüssel hier eindeutig den einzelnen Nationalstaaten.

In Österreich gibt es tatsächlich dieses nationale Gesetz zur verpflichtenden Umstellung zum Smartmeter nach Quote. Dies ist ein österreichisches Gesetz und es ist darin von einer 80 % Quote innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu lesen.

Leider ist das im Gesetz verankerte Opt-Out Verfahren keine echte Lösung, da die PLC Technologie zur Datenübertragung bleibt – es werden lediglich Funktionen deaktiviert. Am Smartmeter selbst ändert sich gar nichts – es ist sogar das gleiche Modell via Softwareeinstellung eben etwas anders konfiguriert. (und auch umkonfigurierbar). Derzeit ist die einzig wirkliche Alternative den bisherigen Ferraris Zähler zu behalten.

Nachfolgend ein paar in meinen Augen wichtige Details zum Smart Meter und zu  Vorarlberg:

  • Eine CapGemini Studie befasste sich mit der Rentabilität der Smartmeter Einführung. Der flächendeckende Roll-Out in Österreich wird auf Mehrkosten von 2,53 Milliarden Euro geschätzt gegenüber der Beibehaltung vom Stromzähler. Der geschätzte Nutzen daraus liegt bei 127 Millionen Euro. Alles hochgerechnet bis 2028. Fazit: Massives Verlustgeschäft für den österreichischen Steuerzahler. Der österreichische Durchschnittshaushalt erspart sich durch den Smartmeter unglaubliche 12 Euro pro Jahr durchschnittlich.
  • VKW 2013: „Die Einsparungen allein durch den Einsatz eines Smart Meters und der dazugehörigen Feedbackinstrumente waren mit 0,6 Prozent statistisch nicht signifikant.“
  • Markus Wallner, Landeshauptmann, Juni 2019: „Zum Smart Meter darf ich Ihnen Folgendes mitteilen: Bei der Installation von intelligenten Messgeräten hat der Netzbetreiber den Wunsch eines Endverbrauchers, kein intelligentes Messgerät zu erhalten, zu berücksichtigen. Das heißt ganz einfach, dass Sie auch kein intelligentes Messgerät bekommen, wenn Sie keines wollen.“
  • E-Control (2018): „Für viele dürfte wahrscheinlich eine überraschende Erkenntnis bereits darin liegen, dass das Einsparpotenzial bei Strom nur den kleineren Teil ausmacht.“, stellt Eigenbauer fest.
  • Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ): „Nach reinen Wirtschaftlichkeitskriterien macht die flächendeckende Einführung von Smart Metering keinen Sinn.„
  • Salzburg AG (2014): „Für die Haushalte bringt die Umstellung im besten Fall ein Nullsummenspiel.“
  • Es gab (gibt?) nachweislich Falschmessungen von Smart Metern. Auch von technischen Problemen wird berichtet. „Wie kann es sein das perfekt funktionierende Stromzähler sauteuer gegen Smartmeter ausgetauscht werden, die eventuell danach falsche Messwerte weiterleiten?“, frage ich mich.

Logo STOP-Smartmeter.at

Zur Initiative „STOP-Smartmeter.at“

Ich habe mich kurzfristig entschlossen für die wichtige Intitiative www.stop-smartmeter.at dem ORF Vorarlberg als Interviewpartner zur Verfügung zu stehen. In meinen Augen ist es zwingend notwendig über dieses Thema umfassender zu informieren als bisher.

Leider enthält das ausgestrahlte Smartmeter Interview mit dem ORF Vorarlberg nicht alle wichtigen Details – was schon aufgrund der Kürze des Beitrag logischerweise nicht möglich ist. Mit diesem Beitrag liefere ich nun die fehlenden Teilen nach – allerdings  ausführlicher.

Ich empfehle persönlich die Anmeldung zum Newsletter von STOP-Smartmeter.at und auch die Seite selbst zu besuchen. Auf der Seite sind detaillierte weiterführende Information zum Thema gesammelt inkl. Leitfaden und Formulare zur Ablehnung des Smart Meter Einbaus.


@Update 10.08.2019: Smartmeter Interview mit Vorarlberg Online

Nach dem Interview mit ORF Vorarlberg bekam ich eine Anfrage von Vorarlberg Online zum Thema Smartmeter. Auch dieses wurde auf Video aufgezeichnet und etwas gekürzt. Gelernt aus dem Interview mit dem ORF habe ich dieses selbst parallel dazu ebenfalls aufgenommen um etwaige fehlende Teile erkennbar zu machen. Der Schnitt von Vorarlberg Online ist im Vergleich zum ORF jedoch minimal und auch der gesamte Block der desaströsen Ökologie beim Smartmetertausch blieb glücklicherweise Teil des Interview.

 

Und gleich im Anschluss (der Vollständigkeit halber) hier das gesamte Interview mit Vorarlberg Online, von mir selbst aufgenommen. Lediglich das Vorgespräch zum Interview und die Verabschiedung danach sind nicht dabei. Es hallt etwas, naja …

 

Und auch die Illwerke VKW wurde zum Thema Smartmeter Austausch von VOL.at interviewt. Das Gespräch wurde mit Andreas Neuhauser geführt, dem Leiter der Abteilung Kommunikation. Es wird wieder einmal auf die gesetzliche Verpflichtung zur Umstellung als zwingende Begründung genommen und erneut erinnere ich an die Aussage der VKW aus 2013, in welchem die Kraftwerke selbst das Smartmetering inhaltlich als nicht notwendig sehen bzw. bei 0,6 Prozent Einsparung pro Haushalt als nicht zielführend erkennen (ich vermute u.a. auch in Bezug auf den enormen Aufwand und Kosten der Umstellung). Und ich frage mich erneut: Wo bleibt hier die Ökologie, der Umweltschutz und der Klimaschutz in einer Zeit der medialen und politischen Klimaschutz(propaganda)?

 


LINKS zum Thema

» Initiative STOP-Smartmeter.at (mit allen Formularen und Leitfäden)

» Verstoß gegen das Recht auf Privat- und Familienleben  (juristischer Beitrag wienerzeitung.at)

» Französisches Gericht ordnet die Entfernung von Smart Metern aus gesundheitlichen Gründen an

» Presseinformation zum Smart Meter vom Rechnungshof Österreich

» Powerline PLC erklärt. Wenn die Stromleitung zum Funksender wird!

» Smartmeter im Detail erklärt von diagnose:funk

» Gesetzliche Lage zum Smart Meter in Österreich

» Bekannte Symptomatik die auf Belastung durch Elektrosmog hinweisen kann

» Wie gefährlich ist 5G? Wie schütze ich mich vor 5G?


 

 

Da das ausgestrahlte ORF Interview in meinen Augen wesentliche Teile weggelassen hat, ergänze ich mit diesem etwas ausführlicherem Beitrag die fehlenden Teile des Interviews zum geplanten Smartmeter Ausbau.

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Dietmar

Dietmar ist der Baubiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

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