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Das Ende der Glühbirnen (©123rf.com)

Das Ende der Glühbirnen (©123rf.com)

September 2012 ist das Ende der Glühbirne

Review Übersicht

Die Glühbirne ist zum Sterben verurteilt. Und das obwohl es noch keinen gleichwertigen Licht-Ersatz gibt!

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Nach über 100 Jahren wird die Glühbirne begraben

Dieses Jahr 2012, findet die Erfindung von Thomas Alva Edison nach mehr als 100 Jahren ein Ende – zumindest im europäischen Raum. Kaum eine andere Erfindung hat dermaßen die Lebensweise der Menschen revolutioniert wie die Glühbirne.

Im Februar 2009 beschloss das EU-Parlament der Produktion und dem Verkauf der klassischen Glühbirne einen Riegel vorzuschieben. Begründet wurde dies mit „schlechter Lichteffizienz“ und der damit verbundenen drastischen Energieverschwendung. Im September diesen Jahres wird mit der 25Watt-Glühbirne die letzte aus den Regalen verschwinden.

Einen Vorrat an Glühbirnen anlegen ist nun letztmalig möglich.

Energiesparlampe, eine erzwungene Nicht-Lösung!

Energiesparlampen und die Realität
Energiesparlampen und die Realität

Die EU hat trotz aktuell vieler finanzieller Debakel durchaus Vorteile gebracht, man denke an den Zoll oder Roaming-Telefonie innerhalb der EU. Die Entscheidung zum Verkaufsverbot der Glühbirne mit der damit verbundenen Zwangsumstellung auf die Energiesparlampe zählt jedoch mit Sicherheit nicht zu den Glanzmomenten. Es kann praktisch mit Sicherheit angenommen werden, das sich die aktuelle Energiesparlampe im Handel nicht halten wird können. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig.

Hoher Energiebedarf in der Produktion der Energiesparlampe

Die Produktion und Entsorgung der „Energiesparlampe“ (die korrekte Bezeichnung ist Kompaktleuchtstofflampe) verbraucht wesentlich mehr Energie als die Glühbirne. Die Energiesparlampe ist dadurch deutlich teurer in der Anschaffung und spart nicht so viel Strom in der Anwendung wie so oft propagiert. Im Endeffekt verschiebt sich die Strombedarf vom Betrieb in die Produktion und Entsorgung.

Energiesparlampen produzieren KALTES Licht

Die Energiesparlampe produziert im Gegensatz zur Glühbirne oder Halogenlampe ein kaltes und diffuses Licht. Das Leuchten basiert nicht  auf Glühen (einem physikalischen Vorgang mit damit verbundenen warmen Farbtemperaturen) sondern auf einem chemischen Prozess der Gasentladung. Der Mensch ist, basierend auf der Evolution, konditioniert sich in warmen Licht wohlzufühlen – man denke an die Sonne.

In gleichmäßig ausgeleuchteten Räumen fühlen wir uns nicht wohl, dies ist jedoch das Resultat der Energiesparlampe. Gemütlichkeit entsteht durch ein helles Lichtzentrum auf welches wir uns konzentrieren können, das beste Beispiel hierzu ist die Kerze. Nur die klassische Glühfadenlampe verfügt über diese Eigenschaft!

LED-Lampen unser Licht-Zukunft? (©123rf.com)
LED-Lampen unser Licht-Zukunft? (©123rf.com)

Mit dem Umstieg auf die Energiesparlampe kommen nun zwei gefühlt ungünstige Faktoren zusammen und diese wirken sich beim Menschen verschieden aus. Eine 2003 in Großbritannien gestartete Langzeitstudie befasste sich mit dieser Thematik. Das Resultat kann man getrost als unerwartet einstufen, denn nochmals wird das gewünschte Ziel der Energieeinsparung ad absurdem geführt. Eine Wohnung mit Energiesparlampen spart ca. 4 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die dabei entgangene Wärme der Glühbirne wird in den Wintermonaten mit höherer Beheizung kompensiert. Unterm Strich bleibt eine Null stehen – die gesparte Energie wird reinvestiert. Erschwerend dazu kommt unser persönliches Empfinden. Das kalte Licht fördert das Wärmebedürfnis des Menschen, in dessen Folge die Heizung noch mehr aufgedreht wird – im Durchschnitt 2-3 Grad wärmer als mit Glühbirnen ausgeleuchtete Räume.

Wo bleibt hier die Energieersparnis?
Die Information hierzu fehlt und die Industrie schweigt, verdient man doch seit dem Glühbirnenverbot deutlich spürbar mehr.

Lichtqualität und Flexibilität der Energiesparlampe

Der Mensch fühlt sich in Räumen mit warmen Farben sichtlich wohler als in Zimmern mit rein weißen, grauen oder blauer Wandfarbe. Das Licht verstärkt diesen Effekt deutlich. Betreibe ich eine Sparlampe mit 4.000 Kelvin werde ich damit eher weniger Freude haben – gehört diese Lichttemperatur doch mehr ins Büro. Im privaten Raum liegt die Empfehlung zwischen 2.700 und 3.000 Kelvin. Es gibt daher auch bereits Hersteller von Warmkomfortlampen mit Farbtemperaturen von 2.500 Kelvin, der Marketingname hierbei heißt „Warmweiß“ und entspricht scheinbar einer leicht gedimmten 100-Watt-Glühbirne.

Genau hier findet sich die Grenze dieser „tollen“ Errungenschaft der Energiesparlampe. Konnte die Glühbirne noch mittels Dimmer bequem angepasst werden, so hat die Energiesparlampe statische, nicht veränderbare Lichtstärken und Temperaturen. Viel Spaß beim Dauer-Wechseln! Weiters hat das deutsche Magazin „Öko-Test“ handelsübliche Sparlampen getestet. Das Ergebnis war eine Beurteilung der Lichtqualität als „mangelhaft“. Die Testpersonen nahmen das produzierte Licht als flimmern wahr, welches zu gesundheitlichen Problemen führen oder verstärken kann, wie Migräne.

Energiesparlampe durch Quecksilber ein Feind der Gesundheit

Sehr gravierend bei den Themen der Geobiologie ist die Tatsache, das Energiesparlampen aktiv Elektrosmog produzieren – ein deutlich messbares, hochfrequentes elektromagnetisches Feld (Elektrosmog) entsteht. Sehr tragisch beim Schlafplatz, am Schreibtisch und generell für elektrosensible Personen.

LED hat ein eingeschränktes Farbspektrum!
LED hat ein eingeschränktes Farbspektrum!

Weiters und das eigentliche Hauptproblem ist der Quecksilberanteil in den Energiesparlampen. Hat die die EU mit finanziellem Aufwand und mit großen Kampagnen mehr oder weniger erfolgreich die quecksilberhaltigen Fieberthermometer auf dem Verkehr gezogen, so kehrt dieses Gift nun mit viel höherer Stückzahl in unsere Häuser und Wohnungen zurück. Es scheint als ist Quecksilber in der Energiesparlampe kein Grund zur Sorge. Quecksilber ist eines der stärksten Zellgifte überhaupt!

Die Zukunft der Energiesparlampe

sieht eher düster aus und das ist gut so. Diese ganze Entwicklung bringt unterm Strich keinen nennenswerten Vorteil – eher mehr Nachteile, aber vor allem höhere Kosten und weniger Umweltschutz. Dennoch braucht es eine Lösung für den Energieverschwender „Glühbirne“. Die Zukunft gilt wohl den Leuchtdioden, diese kleinen LED’s, die inzwischen überall zu finden sind und sehr tolle Eigenschaften beim Energieverbrauch zeigen. Ob sich eine Möglichkeit ergibt mit den LED’s warmes Licht zu produzieren wird sich zeigen. Lichtexperten sind überzeugt, die LEDs werden garantiert alles andere ablösen. Und ja, es hat bereits begonnen.

LINK-Sammlung

» Mehr Info zum Thema Glühbirne und Verbot

» Das Glühbirnenverbot

» Die Tragödie Glühbirnen-Tod und Energiesparlampe

 

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About Dietmar

Dietmar
Dietmar ist der Geobiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

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2 comments

  1. dhohn

    Hallo Thomas. Also dein Angebot nehme ich natürlich sehr gerne an. Dies interessiert mich natürlich sehr solche Updates zu kriegen. Bitte ruf mich am Abend mal an unter 05574/24010 und dann machen wir einen Termin aus. Danke sehr. Didi

  2. Hallo Didi & Andrea,

    ich lade Euch gerne mal zu Zumtobel ein. Der Artikel entspricht nicht den Tatsachen.

    LG,
    Thomas

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