Leitfaden: Selbst gemacht
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Wie gefährlich ist 5G? Wie schütze ich mich vor dem 5G Netz? Wie kann ich 5G abschirmen? Hier ist der Leitfaden gegen Funkstrahlung – INKLUSIVE 5G!

Derzeit 4G als LTE, bald 5G und in 10-15 Jahren folgt 6G. Was tun wenn Strahlungsgrenzen nicht genug Schutz versprechen? Dann muss der moderne Mensch eben selbst handeln und für entsprechenden Schutz sorgen!

Dämpfungswert pro Frequenzbereich ist maßgeblich bei einer Abschirmung gegen das 5G Mobilfunknetz

Wird heute die Entscheidung getroffen in eine Abschirmung in 5G zu investieren, so werden die Schirmdämpfungskurven pro Frequenzbereich zum wesentlichsten Thema. Möglichst hohe Schirmungswerte zwischen 2 und 5 GHz sollten das Ziel. Alles über 30 dB auch bei über 2 GHz sind hier ein wichtiger Zielwert. Sollte sogar noch der Schirmwert von 40 dB in diesem Frequenzbereich überschritten werden ist die Investition in eine sehr zukunftssichere Abschirmungstechnik praktisch garantiert.

Schirmdämpfung Beispiel Abschirmfarbe HSF64
Schirmdämpfung Beispiel Abschirmfarbe HSF64

Beispiel einer Schirmdämpfungskurve anhand unserer Abschirmfarbe HSF64.

  • Grundsätzlich wird Abschirmfarbe zweilagig aufgetragen
  • 46 dB Schirmdämpfung bis 2 GHz (Mobilfunk, LTE)
  • 46 dB Schirmdämpfung bei 2,4 GHz (WLAN)
  • 47 dB Schirmdämpfung bei 3,5 GHz (5G)
  • 47 dB Schirmdämpfung bei 18 GHz und vermutlich auch darüber

Fazit einer solchen Schirmdämpfungskurve:
Hochleistungsabschirmfarbe die voraussichtlich auch gegen 5G eine herausragende Abschirmungsleistung haben wird.

 

Bin ich Mieter oder Eigentümer? Die wohl erste und entscheidenste Frage überhaupt in Bezug auf die Wahl der Abschirmungstechnik gegen 5G.

Dieses Thema wer ist der Eigentümer ist von sehr wesentlicher Bedeutung, geht es doch auch um eine gewisse Investition und auch Arbeitsaufwand. Und leider wird dies viel zu oft im ersten Moment vergessen bzw. auch bewußt ignoriert.

Baldachin gegen Elektrosmog sind oft die bessere Wahl für Mieter
Baldachin gegen Elektrosmog sind oft die bessere Wahl für Mieter

Von der Situation von Menschen in Mietwohnungen

Das eine Thema ist hier die finanzielle Leistung. So kann eine stationäre Sanierung zur Abschirmung nicht mitgenommen werden. Mit dem Auszug und erneutem Wohnungswechsel bleibt der Schutz zwangsläufig zurück. Das ist jedoch nicht alles. Mitunter muss auch der Urzustand wiederhergestellt werden und bei Abschirmtechniken ist es mit dem üblichen Überstreichen mit Wohnfarbe nicht getan. Die aufgetragene Abschirmung muss zurückgebaut werden das zB. bei Abschirmfarbe mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden ist.

Daher empfehlen wir unbedingt vor der Abschirmung der Mietwohnungen mit dem Vermieter Rücksprache zu halten. Aus unserer Praxis wissen wir das die Ergebnisse eines solchen Gesprächs äußerst unterschiedlich ausfallen kann – positiv wie negativ.

  • Der Vermieter bzw. Eigentümer erkennt die Aufwertung der Wohnung durch die Abschirmungssanierung und übernimmt z.B. die Materialkosten für die Abschirmung.
  • Der Vermieter bzw. Eigentümer erkennt keinen Vorteil, verzichtet jedoch auf den notwendigen Rückbau durch den Mieter in den Zustand der Wohnung bei Übergabe.
  • Der Vermieter hat kein Verständnis und verweigert die geplante Abschirmung der Wohnung.

Unabhängig des Aufwandes und eines eventuell notwendigen Rückbaus in den Urzustand der Wohnung bleibt in jedem Fall das finanzielle Thema und der Verlust der Investition bei Auszug. Daher wählen Mieter sehr oft eine Abschirmung mittels Baldachin. Der abschirmende Baldachin ist schnell aufgebaut, schnell abgebaut und kann in die nächste Wohnung einfach mitgenommen werden. Und in Bezug auf die Leistungsfähigkeit zur Abschirmung gegen Funkstrahlung inklusive 5G kommt der Abschirmbaldachin der Abschirmung mittels Abschirmfarbe recht nahe.

Von der Situation als Eigentümer der Wohnung / Haus

Der entscheidende Vorteil gegenüber der des Mieters ist die Investition ins persönliche Eigentum. Jegliche Abschirmungsarbeit führt weiters direkt zur Aufwertung der Immobilie – vor allem wenn überlegt und gezielt durchgeführt.

Verändert ein abschirmender Baldachin automatisch die Nutzungsgröße eines Raumes so ist dies beim Umbau eines Raumes in einen faradayschen Käfig kein Thema mehr. Die Decke, der Boden und alle 4 Wände werden direkt saniert. Die Fenster werden mit Spezialfolie oder mit abschirmendem Vorhang geschützt und ähnliches gilt auch für die Tür. Nach Abschluss der Abschirmungsarbeiten ist das Schlafzimmer als EMF geschützter Raum optisch nicht mehr erkennbar. Die Wirkung des abgeschirmten Raums als Unterstützung für eine optimale Regeneration im Schlaf ist jedoch vollständig vorhanden. Weiter sinnvolle Räume können im Anschluss ebenfalls abgeschirmt werden.

Wenn wir Anfragen von Eigentümern erhalten mit der Planung in einen abschirmenden Baldachin zu investieren so stellen wir Fragen zum Beweggrund, eben aufgrund der räumlichen Nachteile eines Baldachins. Beim Elternschlafzimmer wird dann oftmals der Fehler in der Überlegung erkannt und der Wechsel zum Raumsanierung wird gewählt.

Lediglich das Kinderzimmer bzw. Jugendzimmer ist eine Besonderheit und die Wahl eines Baldachins als situationsbezogen bessere Alternative durchaus eine gute Alternative. Auf diese Besonderheit gehen wir nachfolgend in diesem Beitrag noch etwas genauer ein.

 


Welche Abschirmungstechniken bzw. Abschirmungsmaterialien sind gegen 5G verwendbar?

Heute gibt es eine Vielzahl an Abschirmmaterialien dies auch wirksam gegen 5G eingesetzt werden können.

Grundsätzlich muss beim Wunsch nach einer Abschirmung die Bereitschaft in Bezug auf Alltagsveränderung berücksichtigt werden. Es geht hierbei vor allem um drahtlose Anwendungen mit Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptops. Ein zentrale Rolle spielen dabei jedoch weitestgehend Endgeräte welche eine aktive Senderverbindung nach aussen herstellen müssen – sprich Verbindung zum Mobilfunksender.

Die Redewendung „Was nicht rein kann, kann auch nicht raus!“ gilt bei Abschirmungen generell und bei abgeschirmten Räumen speziell. Wird ein Raum wie ein Schlafzimmer also geschirmt, wird dieser Raum gleichzeitig zur Verbotszone für Smartphones & Co. welche eine Verbindung zum Mobilfunksender aufbaut. Durch die Kompensationsschaltung des Mobiltelefons wird das Handy die eigene Sendeleistung maximal erhöhen um wieder Verbindung zum Sender herzustellen. Damit würde der abgeschirmte Raum zur sprichwörtlichen Mikrowelle werden.

Daher geht die Entscheidung zum abgeschirmten Raum automatisch einher mit einer zwingenden Verhaltensanpassung in Bezug auf Mobilfunk. Üblicherweise ist der erste Raum der dabei ins Auge gefasst wird das Schlafzimmer da hier pro Tag viel Zeit verbracht wird und die abgeschirmte Umgebung aktiv zur Regeneration des Körpers beitragen kann. Gleichzeitig findet weitestgehend keine Veränderung im Alltag statt – bis auf ein Verbot für’s Handy mit aktiver Verbindung um Mobilfunksender. Mit aktiviertem Flugmodus ist dies natürlich kein Problem oder wenn ein ans Handy angeschlossenes LAN-Kabel die Verbindung zum Internet herstellt.

Das Kinderzimmer stellt eine besondere Situation eines Schlafzimmers dar. „Besonders“ deshalb, da der Jugendliche viele weitere Stunden zusätzlich zum Schlafen in diesem Zimmer verbringt. Vermutlich mit dem 24 Stunden Begleiter, dem Smartphone. Und im pubertierenden Jugendalter besteht die Möglichkeit das der Strahlenschutz zur Nebensache wird bei der Kommunikation mit Freunden. Hier stehen dann Alternativen wie eine reduzierte Raumabschirmung auf NF alleine mit weitergehenden Vollabschirmung reduziert auf das Bett mittels Baldachin zur Verfügung. Wir machen mit dieser Variante bereits sehr viel positive Erfahrung, auch was die Akzeptanz durch den Jugendlichen selbst betrifft.

Nein, das Mobiltelefon ist kein geeignetes Messgerät für Analyse von Elektrosmog.

Der Rückschluss „Ich habe nur einen oder zwei Anzeigebalken am Display“ – ich habe also nur wenig Strahlenbelastung ist ein trügerisches Urteil. Vielleicht wird ja nur die falsche SIM Karte verwendet. Eventuell hat ja ein anderer Mobilfunkanbieter seinen Sender viel näher gebaut. Abgesehen davon besitzt ein modernes Mobiltelefon eine Kompensationsschaltung. Wird das Funknetz schwächer so kompensiert das Mobiltelefon dieses schwache Netz mittels Verstärkung des eigenen Funksignals – bis eben zur maximalen Senderleistung. Dies ist übrigens auch erkennbar an der Temperatur vom Mobitelefon und dem deutlich schneller entladenden Akku.

Ergänzend kommt dazu das die Anzeige am Handydisplay keine Aussage zur Funknetzqualität liefert. Es zeigt nur an ob die Anforderung für ein gut funktionierendes Telefongespräch gegeben sind. Diese Mindestanforderung liegt bei 1 µW/m². Sollte das vorhandene Funknetz hundertfach stärker sein wird dies am Display nicht erkennbar sein, die Anzeige wird sich nicht mehr ändern. Eine Grundregel bleibt natürlich bestehen – eine längere aktive Handynutzung sollte nur bei voller Anzeige am Display passieren um die Bestrahlung des Körpers durch das eigene Mobiltelefon zu minimieren.

Wer eine reale Messung durchführen will benötigt ein geeignetes Messgerät zur Messung der Funkstrahlung oder einen Baubiologen.

 

Sinnvolle weitere Räume für Abschirmungen sind …

ein Thema das gut durchdacht werden muss. Alle weiteren abgeschirmten Wohnräume zusätzlich zum Schlafzimmer bewirken eine direkte alltagsverändernde Situation. Diese Entscheidung sollte bewußt von allen Familienmitglieder mitgetragen werden – wir sprechen hier aus Erfahrung. Da eine funktonierende Abschirmung immer 6 Seiten benötigt, sprich Boden, Decke und 4x Wand wird jeder weitere abgeschirmte Raum ebenfalls zur Verbotszone fürs Funkanwendungen.

  • Bin ich bereit für jedes geführte Telefonat am Mobiltelefon aus dem Haus zu gehen?
  • Und das auch im Winter bei minus 10 Grad?
  • Macht meine Familie bei diesem Vorhaben auch mit und hält sich dran (Mikrowelleneffekt!)?
  • Besteht die Bereitschaft zum Verzicht auf Spiele, Musik, Video am mobilen Endgerät?
  • Kann ich aufs WLAN verzichten?
  • Kann ich auf das App-gesteuerte Smarthome und die Funkfernbedienung für die Rollläden verzichten?
  • usw.

Geeignete wirkungsvolle Räume sind schlußendlich alle in denen viel Zeit pro Tag verbracht wird. Wie beispielsweise ein Arbeitszimmer oder das Wohnzimmer. Werkstätten, Abstallkammern, WC und Bad lassen wir in der Praxis für gewöhnlich aus. Die Ausnahme sind elektrosensible bzw. elektro-hypersensible Menschen wo meist nur mehr eine komplette Vollabschirmung eine Lösung ist.

Nein, Funkstrahlung kann nicht durch eine Erdung abschirmt werden.

Es kommt gelegentlich vor das Technologien inhaltlich vertauscht werden. Funkstrahlung, auch als Hochfrequenz bezeichnet, ist eine Reflektionstechnik. Dadurch ist es möglich mit nur einem einzigen WLAN-Router eine ganze Wohnung funktechnisch zu versorgen. Die Funkwelle wird von jeder Wand auf welche die Funkwelle auftrifft mehr oder weniger reflektiert. Bei 2,4 Millarden elektromagnetischen Wellen pro Sekunde (2,4 GHz) ist es durchaus vorstellbar das damit eine ganze Wohnungen versorgt werden kann. Dementsprechend kann eine Abschirmung dessen nicht auf einer Erdung basieren. Geerdet werden kann nur niederfrequenter Elektrosmog – sprich das elektrische Feld einer zB. Hausstromleitung. Übrigens hilft auch hier Abstand. Ab 2 Metern Abstand zur Hausstromleitung (Wechselstrom) ist das elektrische Feld nicht mehr existent. Doch wieviel Abstand haben denn die Menschen meist im Bett liegend zur Stromleitung in der Wand welche die Steckdose links und rechts vom Bett mit Strom versorgt?

 

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Dietmar

Dietmar ist der Baubiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

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6 Kommentare

  1. Hallo Dietmar, euer Baldachin ist einfach super, eine Oase an Erholung. Eine Frage dazu, wirkt er bei G5 genauso wie jetzt, oder geht da mehr Strahlung durch? Glg Irene

    1. Hi Irene. Danke für dein Kommentar. Ich habe dein Kommentar nun auch übernommen zum Baldachin selbst im Shop (https://pronatur24.shop/kaufen/baldachin-funk-elektrosmog-moskitonetz). Bei eurer Variante vom Baldachin könnte sein das mit 5G etwas mehr an EMF durchgeht als bisher. Genaueres kann ich erst sagen wenn 5G aufgebaut und in Betrieb ist. Eine deutliche Reduktion an Immission durch Funkstrahlung wird natürlich auch bei 5G sein. Mehr Schirmdämpfung als euer Baldachin Elektrosmog Funk hat nur noch der erdbare (und nicht mehr optisch so hübsche) Baldachin Elektrosmog Pro.

    1. Hallo Andreas. Ja unser Edelstahl Schirmgewebe ausserhalb des Hauses muss ebenfalls geerdet werden. Das einfachste ist hier der Anschluss an den Blitzableiter da dieser sowieso mit der Erde verbunden ist. Manchmal ist es jedoch einfacher eine separate Erdungs mittels zusätzlichem Erdungsanker zu setzen.

    1. Hallo Stephan. Vielen Dank für diese Rückmeldung. Dies ist der hohe Anspruch den wir an uns selbst haben. Unser Ziel ist es aufzuklären und zu informieren und kein reines „bashing“ zu betreiben. Dadurch können die Menschen für sich bewußt entscheiden. Ein „das hab ich nicht gewußt“ kann es damit nicht mehr geben. Sollten sich dann Symptomatiken (auch irreversible) einstellen, sind diese in Ordnung da auf einer bewußten Entscheidung basierend.

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