Home Gesund & Vital Gefahr für den Garten. Verbot für freies Saatgut, bei Strafe!
Gefahr für den freien, privaten Garten?
Gefahr für den freien, privaten Garten?

Gefahr für den Garten. Verbot für freies Saatgut, bei Strafe!

Review Übersicht

Wie die EU unser Saatgut und damit unsere Ernährung bestimmen will.

Benutzer Bewertung: Gib die erste Bewertung ab!

Neues aus Brüssel: Jetzt geht’s unserem Saatgut an den Kragen. Anpflanzen nur noch mit genehmigtem Saatgut, bei Strafe!

Als ich vor ein paar Tagen von einer Hausdurchsuchung in Deutschland las, wusste ich nicht ob Schmunzeln, Kopfschütteln oder Auswandern die richtige Reaktion ist. Eva Ihnenfeldt, eine Bloggerin die einen scherzhaft gemeinten Jux-Doktortitel (ehrenhalber) gekauft hat, fand sich im Bademantel stehen vor 4 Beamten der Polizei Dortmund mit anschließender Hausdurchsuchung. Der Fehler war die scherzhafte Nutzung des gekauften Titels „Dr. h.c. of Ministry“ in ihrem Blog…

Doch was heute bekannt wurde, ist ernst – BITTERERNST!

Als Österreicher und Bürger der europäischen Union fühle ich mich irgendwie persönlich reinversetzt in ein düsteres Kapitel aus George Orwells „1984“. Scheinbar kennt der behördliche Reglementierungs-Wahnsinn keine Grenzen mehr. Es ist noch nicht lange her, da lag das Interesse der Pharmalobby im Verbot von Heilkräutern durch die EU.

Im Januar 2013 wurde bekannt die EU beabsichtigt Wasser zu privatisieren dh. das von der UNO beschlossene Menschenrecht auf Wasser soll quasi über Bord geworfen werden. Und es ist noch nicht vorbei, denn trotz fast 1.5 Mio. Unterschriften aus 5 Ländern will Brüssel diesen Willen der Bevölkerung übergehen denn es sind Unterschriften auf 7 Mitgliedsländern notwendig. Es stellt sich die Frage wo hier die Demokratie bleibt? Mehr dazu auf www.right2water.eu.

Es scheint als folgt nun der nächtse EU-weite Streich.

Seltene und traditionelle Sorten von Gemüse und Obst werden illegal!

Nun stehen Landwirt und privater Gärtner im Visier von Brüssel. Die Zukunft verliert zunehmend an Artenvielfalt, Leben und Farbe denn wenn es nach Brüssel geht soll nur mehr ausgesät werden dürfen, was der EU gefällt und erlaubt. Und das ist – wie überraschend – jenes Saatgut welches von Biotech-Firmen angeboten wird. Es scheint als ist das gleiche Prozedere geplant wie bei den Heilkräutern. Samen müssen in Zukunft behördlich getestet und genehmigt werden dh. großer Aufwand und vor allem hohe Kosten. Für seltene Sorten bedeutet dies definitiv das Aus, sofern sich nicht genügend Freiwillige finden welche das Risiko von empfindlichen Strafen auf sich nehmen und Samen für die nächsten Generationen verwahren.

Petition von Global 2000
Petition von Global 2000

Nutznießer solcher Verordnungen sind globale Agrarkonzerne, welches sich durch ein solches Samenverbot seltener Arten ein kräftiges Umsatzplus bei den eigenen Produktsorten erwarten. Bereits im Juli 2012 wurden europäischen Bauern untersagt, amtlich nicht zugelassenes Saatgut zu verkaufen. Eine Ausnahme davon gilt nur für alte und seltene Saatgutsorten, welche bisher unter Bauern getauscht und an Hobbygärtner geschickt werden darf. Mit der aktuellen Verordnung wäre damit nun jedoch auch Schluß.

Man denke nur mal an die Tomate. Wer hätte gedacht das es alleine von der Tomate weltweit über 8.000 Sorten gibt. Nur 4.070 davon sich überhaupt registriert, alle anderen laufen unter „namenlos“. Doch wieviele Tomatenvarianten bekommen wir im Handel zu kaufen? Beim nächsten Einkauf einfach mal bewußt an die Gemüsetheke und zählen. Du wirst es vermutlich nicht glauben wollen, doch dies sind Tatsachen und malen eine düstere Zukunft der Essens- und Genußkultur des Menschen in Europa.

Klägliches Ende des Volksbegehrens „Mehr direkte Demokratie“

Das vor kurzem durchgeführte Volksbegehren in Österreich mit dem Ziel nach mehr direkter Demokratie, ähnlich dem Schweizer Vorbild, zeigt ein leider sehr tragisches Bild zum Thema Mitbestimmung durch das Volk. Nur 70.000 Unterschriften kürten das Volksbegehren „Mehr direkte Demokratie“ mit dem zweitschlechtesten Platz aller bisherigen Volksbegehren. Gründe dafür mag es viele geben, sei dies Bequemlichkeit, Desinteresse oder der Wunsch „ich will nicht mitbestimmen, ich will das mir jemand sagt was ich tun muss“. Tatsache ist und bleibt: Nur eine gewillte vereinte Bevölkerung kann Änderungen durchsetzen und dies nennt sich dann „Demokratie“. Wir haben es erneut erfolgreich geschafft eine tolle Chance zu verpatzten. Oh wie toll!

Egal ob „Recht auf Wasser“ oder diese „Saatgutverordnung“ deine Stimme ist wichtig und entscheidend.

DANKE!

LINK-SAMMLUNG

» Deine Stimme für die Saatgut-Petition von Global2000

» Deine Stimme für ein Menschenrecht auf Wasser

» Kampagne für Saatgut-Souveränität

» Mehr zum Thema auf:  vol.at | standard.at | mmnews.de

» Unfassbar, Biotech Monsanto und Co. schlagen wieder zu

» Über 8.000 Tomatensorten sind weltweit bekannt

» Der Wunsch nach mehr direkter Demokratie

 

arte-Dokumentation: Monsanto – mit Gift und Genen

Print Friendly

About Dietmar

Dietmar
Dietmar ist der Geobiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

Check Also

Zu finden in Flora und Fauna. Augen auf für Strahlensucher und Strahlenflüchter!

Von Strahlensuchern und Strahlenflüchtern

Sowohl in der Pflanzen- als auch in der Tierwelt gibt es so genannte Strahlensucher und Strahlenflüchter. Strahlensucher sind Lebewesen oder Pflanzen, die Störzonen bevorzugen. Strahlenflüchter meiden Störzonen, da es ihnen Energie entzieht, Zell- und Gewebsveränderungen verursacht und sie somit krank werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

banner
Translate »